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Oct 28, 2026
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Home Staging Kosten 2026: Was Sie in Deutschland, Portugal, Spanien und Frankreich zahlen

Stageless Team

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Home Staging Kosten 2026: Was Sie in Deutschland, Portugal, Spanien und Frankreich zahlen

Fragen Sie einen Home Stager nach dem Preis, lautet die erste Antwort meist „kommt darauf an“. Das stimmt. Es hilft aber wenig, wenn Sie diese Woche entscheiden müssen, ob Sie einem Verkäufer Home Staging vorschlagen. Dieser Leitfaden beziffert die Home Staging Kosten Land für Land, zuerst für Deutschland, dann für Portugal, Spanien und Frankreich. Grundlage sind die Preisspannen, die Home Stager und Preisportale im jeweiligen Markt veröffentlichen.

Jede Zahl steht mit Quelle und Datum. Die Preise für physisches Home Staging hängen von der Größe der Immobilie, ihrem Zustand und der Standzeit der Möbel ab. Nutzen Sie sie als Spannen für die Planung, nicht als Angebote.

Die kurze Antwort

Ein komplettes physisches Home Staging kostet in Europa meist 1 % bis 3 % des Angebotspreises. Eine reine Beratung beginnt bei einigen hundert Euro. Ein Teil-Staging der wichtigsten Räume liegt im niedrigen vierstelligen Bereich. Virtuelles Home Staging ersetzt die Möbelmiete durch eine Bildbearbeitung. Es kostet zwischen weniger als 1 € und rund 100 € pro Foto, je nachdem, ob Sie ein KI-Tool oder ein Staging-Studio nutzen. Die Tabelle fasst die veröffentlichten Home Staging Kosten je Markt zusammen.

LandBeratungTeil- oder BasisprojektKomplettprojektQuelle
Deutschland100 bis 350 €1.500 bis 4.000 € (2-Zimmer-Wohnung)1 % bis 3 % des VerkaufspreisesSparkasse (Aug. 2026), CCG Gutachten (Juli 2026) und ftimmobilien24 (April 2026)
PortugalIm Honorar enthaltenNicht separat veröffentlichtEtwa 1 % des Immobilienwerts (0,5 % bis 3 %)Habitissimo PT (Juni 2026) und Zaask (2026)
Spanien100 bis 550 €700 bis 1.200 €2.000 bis 3.500 €Habitissimo ES (aktualisiert Sept. 2026)
Frankreich300 bis 800 €1.500 bis 4.000 €0,5 % bis 1 % des VerkaufspreisesQoridor (aktualisiert Sept. 2026)

Wofür Sie tatsächlich bezahlen

Ein Home-Staging-Angebot bündelt vier getrennte Kostenblöcke. Wer sie einzeln betrachtet, kann zwei Angebote leichter vergleichen. Auch dem Verkäufer lässt sich der Preis so besser erklären. Unsere Übersicht zu den Kosten für physisches Home Staging erklärt jeden Posten mit Beispielen.

Die Beratung

Der Home Stager besichtigt die Immobilie, geht durch jeden Raum und sagt dem Eigentümer, was entfernt, gestrichen, repariert und umgestellt werden soll. Manche erstellen einen Bericht. Übernimmt der Verkäufer die Arbeit selbst, ist das die ganze Rechnung.

Miete von Möbeln und Deko

Das ist die größte Variable in einer leeren Immobilie. Sofas, Betten, Teppiche, Lampen und Bilder werden für einen festen Zeitraum gemietet, meist vier bis acht Wochen. Dauert der Verkauf länger, wird die Miete verlängert. Die Kosten laufen weiter.

Arbeit und Logistik

Lieferung, Aufbau, Styling vor Ort und Abholung am Ende. In einer Wohnung ohne Aufzug steigt dieser Posten.

Kleine Arbeiten

Streichen, kleine Reparaturen, Grundreinigung. Viele Home Stager koordinieren diese Arbeiten und schlagen sie auf die Rechnung auf. Deshalb können zwei Angebote für dieselbe Wohnung um Tausende Euro auseinanderliegen.

Home Staging Kosten in Deutschland

Deutsche Home Stager kalkulieren einen Anteil am Verkaufspreis, meist 1 % bis 3 %. Die Sparkasse nennt diese Spanne, mit einer Beratung für 350 € und einem eintägigen Staging für 650 €, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer. Der Prozentsatz deckt Möbel für drei Monate, Transport und Planung ab (aktualisiert im August 2026). CCG Gutachten, ein Sachverständigenbüro, beziffert die durchschnittliche Investition auf 1,5 % des Verkaufspreises, mit einer separaten Beratung für etwa 100 bis 300 € (Juli 2026). ftimmobilien24 bestätigt die Spanne von 1 % bis 3 % für München (April 2026).

ftimmobilien24 schlüsselt die Kosten nach Objektart für den Münchner Markt auf (April 2026):

ObjektGrößeTypische Kosten
2-Zimmer-Wohnung50 bis 65 m²1.500 bis 4.000 €
3-Zimmer-Wohnung75 bis 100 m²2.500 bis 6.000 €
Doppelhaushälfte oder Reihenhaus120 bis 160 m²5.000 bis 12.000 €
Einfamilienhaus160 bis 250 m²8.000 bis 18.000 €
Villaab 250 m²15.000 bis 40.000 €

Die Möbelmiete für eine 2-Zimmer-Wohnung kostet 800 bis 2.000 € für vier Wochen. Übliche Mietzeiträume liegen bei vier bis acht Wochen. Jede weitere Woche kostet je nach Umfang 200 bis 500 €. Genau diese wöchentliche Verlängerung vergessen Makler gern, wenn ein Inserat nicht vorankommt. Preise nach Stadt und Objektart finden Sie in unserem Ratgeber zu Home Staging in Portugal.

Was kostet Home Staging in Portugal?

Laut Zaask, einer portugiesischen Plattform für Handwerks- und Wohndienstleistungen, liegt das übliche Honorar bei etwa 1 % des Immobilienwerts, je nach Leistung zwischen 0,5 % und 3 %. Landesweit reichen die Projekte von 360 € bis 10.500 € (abgerufen im Oktober 2026).

Habitissimo Portugal beschreibt 2026 eine ähnliche Struktur. Der Home Stager berechnet meist rund 1 % des Immobilienwerts, in einer Spanne von 0,5 % bis 3 %. Gekaufte Artikel und Fotografie kommen extra dazu (Seite aktualisiert im Juni 2026).

Bei einer Wohnung für 300.000 € in Lissabon bedeutet diese Spanne je nach Umfang 1.500 bis 9.000 €. Für die meisten Makler stellt sich nicht die Frage, ob Home Staging wirkt. Die Frage ist, welche Inserate diese Kosten tragen können.

Was kostet Home Staging in Spanien?

Spanien hat die detailliertesten öffentlichen Preisdaten der vier Märkte. Habitissimo Spanien nennt einen Durchschnitt von 1.500 €, in einer Spanne von 700 bis 3.000 € (aktualisiert im September 2026):

  • Beratung mit Besichtigung und Einschätzung: etwa 150 €. Mit schriftlichem Bericht: 200 bis 550 €.
  • Basisprojekt für eine Wohnung: etwa 700 €, bis zu 1.200 €.
  • Komplettprojekt für eine 90-m²-Wohnung: etwa 2.000 €. Für ein Objekt mit 100 m²: etwa 2.500 €.
  • Komplettprojekt inklusive Kauf von Möbeln und Deko: im Schnitt 2.000 bis 3.500 €.
  • Arbeit nach Stunden, etwa die Begleitung des Eigentümers bei der Möbelauswahl: bis zu 90 € pro Stunde.

Dieselbe Quelle nennt für virtuelles Staging durch ein Studio ab rund 100 € pro Bild. Für eine 90-m²-Wohnung mit fünf gestagten Räumen liegen die Kosten bei rund 500 €.

Was kostet Home Staging in Frankreich?

Französische Home Stager arbeiten meist mit drei Preisstufen (Qoridor, veröffentlicht im August 2026, aktualisiert im September 2026):

  • Visite conseil, eine Raum-für-Raum-Analyse mit Bericht: 300 bis 800 €. Der Verkäufer setzt die Arbeiten selbst um.
  • Teil-Staging der wichtigsten Räume (Wohnzimmer, Küche, Hauptschlafzimmer): 1.500 bis 4.000 €.
  • Komplettservice inklusive Möbelmiete: 0,5 % bis 1 % des Verkaufspreises. Bei einer Immobilie für 350.000 € sind das 1.750 bis 3.500 €.

Derselbe Artikel beziffert virtuelles Staging durch ein Studio auf 30 bis 100 € pro Foto. Pakete mit fünf Fotos kosten 150 bis 350 €.

Warum die Preise so stark schwanken

Fünf Faktoren erklären den Großteil der Unterschiede bei den Home Staging Kosten zweier Angebote.

  • Leer oder möbliert. Eine bewohnte Immobilie braucht Styling und Aussortieren. Eine leere braucht alles von außen.
  • Größe und Zimmerzahl. Mehr Räume bedeuten mehr Möbel, mehr Transport und mehr Stunden.
  • Lage. München, Paris, Madrid und Lissabon sind teurer als kleinere Städte, vor allem wegen Arbeits- und Transportkosten.
  • Mietdauer. Jede Woche, die die Immobilie am Markt bleibt, erhöht die Möbelrechnung.
  • Zustand. Malerarbeiten und Reparaturen können mehr kosten als das Staging selbst.

Wie Sie ein Home-Staging-Angebot lesen

Zwei Angebote für dieselbe Wohnung können sehr unterschiedlich aussehen und trotzdem dieselbe Leistung beschreiben. Bevor Sie die Endsummen vergleichen, prüfen Sie, ob beide dieselben sieben Fragen beantworten.

  • Wie lange ist die Möbelmiete im Preis enthalten? Vier Wochen und acht Wochen sind sehr unterschiedliche Preise für etwas, das wie dasselbe Paket aussieht.
  • Was kostet jede weitere Woche? Diese Zahl entscheidet über die Endrechnung, wenn ein Inserat länger braucht als geplant.
  • Wer zahlt für Schäden an gemieteten Möbeln während der Besichtigungen? Manche Home Stager schließen eine Versicherung ein. Andere übertragen das Risiko auf den Verkäufer.
  • Sind die Fotos enthalten? Manche Pakete beinhalten einen Fotografen. Andere gehen davon aus, dass der Makler einen mitbringt.
  • Welche Räume sind abgedeckt? „Komplettes Staging“ bedeutet manchmal nur Wohnzimmer, Küche und Hauptschlafzimmer.
  • Werden kleine Arbeiten separat kalkuliert? Malerarbeiten und Reparaturen werden oft nur grob geschätzt und erst später abgerechnet.
  • Was passiert, wenn die Immobilie verkauft ist oder der Verkäufer sie vom Markt nimmt? Fragen Sie nach dem Abholtermin und nach einer möglichen Mindestlaufzeit.

Tragen Sie die Antworten nebeneinander in eine einzige Tabelle ein. Das günstigste Angebot ist oft das mit der kürzesten Mietdauer, nicht das mit dem niedrigsten Tagessatz.

Home Staging Kosten pro Inserat bei vielen Objekten

Für eine einzelne Premium-Immobilie reicht es, die Angebote zu vergleichen. Für einen Makler mit zwanzig Inseraten im Monat ändert sich die Frage. Sie lautet nicht mehr „Kann sich dieser Verkäufer Home Staging leisten?“. Sie lautet: „Was kostet es, die Fotos aller Inserate in meinem Bestand zu stagen?“

Die Tabelle unten verwendet die Spannen aus diesem Leitfaden. Sie geht von acht gestagten Fotos pro Inserat aus. Für physisches Staging setzt sie 2.000 € pro Projekt an, den Wert von Habitissimo für ein Komplettprojekt in einer 90-m²-Wohnung in Spanien. Für ein Staging-Studio setzt sie 100 € pro Foto an, den Einstiegspreis spanischer Studios. Für KI-Staging setzt sie 0,60 € pro Foto an.

Inserate pro MonatPhysisches StagingStaging-StudioKI-Staging (Stageless AI)
12.000 €800 €4,80 €
510.000 €4.000 €24 €
2040.000 €16.000 €96 €
50100.000 €40.000 €240 €

Die Tabelle ist reine Rechnung, keine Prognose. Echte Preise schwanken mit jeder Immobilie. Die Größenordnung bleibt aber gleich. Physisches Staging wächst mit der Zahl der Objekte. KI-Staging wächst mit der Zahl der Fotos, zu Kosten, die niedrig genug sind, um den gesamten Bestand abzudecken.

Wie Sie dem Verkäufer die Kosten erklären

Verkäufer haben selten etwas gegen Home Staging. Sie haben etwas dagegen, es schon vor dem Verkauf zu bezahlen. Drei Argumente helfen Ihnen im Gespräch.

Vergleichen Sie es mit einer Preissenkung. Bei einer Immobilie für 300.000 € kostet eine Preissenkung um 1 % den Verkäufer 3.000 €. Wenn Home Staging hilft, diese Senkung zu vermeiden, fällt die Entscheidung leichter.

Vergleichen Sie es mit einem Monat am Markt. Jeder zusätzliche Monat bringt Kreditraten, Hausgeld, Nebenkosten und Versicherung für ein Zuhause, in dem der Verkäufer nicht mehr wohnt. Bitten Sie den Verkäufer, seine eigenen monatlichen Kosten zusammenzurechnen.

Bieten Sie einen Stufenplan an. Starten Sie mit virtuellem Staging der Fotos, um das Inserat zu veröffentlichen. Schlagen Sie physisches Staging nur vor, wenn die Immobilie Klicks und Besichtigungen bekommt, aber keine Angebote. Der Verkäufer zahlt die teure Option erst, wenn es Belege dafür gibt, dass sie nötig ist.

Die virtuelle Alternative, mit Preis pro Foto

Virtuelles Home Staging streicht die beiden teuersten Posten der Home Staging Kosten: Möbelmiete und Logistik. Das Foto des leeren Raums wird digital eingerichtet. Es gibt nichts zu liefern, nichts abzuholen und keine wöchentliche Verlängerung. Unser Ratgeber dazu, was virtuelles Home Staging kostet, vergleicht Studios und KI-Tools im Detail.

Die Preise hängen davon ab, wer die Arbeit macht:

  • Staging-Studios mit menschlichen Bildbearbeitern: 200 bis 600 € für fünf bis acht Bilder in Deutschland, 30 bis 100 € pro Foto in Frankreich, ab rund 100 € pro Bild in Spanien (Quellen oben).
  • KI-Tools: Stageless AI kostet ab 0,60 € pro Foto. Der Base-Tarif bietet 20 Credits pro Monat für 10,99 €. Jedes Bild ist in weniger als 30 Sekunden fertig, in 4K. Die einmonatige kostenlose Testphase enthält 20 Credits. Die Testbilder tragen ein Wasserzeichen. So können Sie das Tool mit Ihren eigenen Fotos ausprobieren, bevor Sie bezahlen.

Für eine Wohnung mit drei Schlafzimmern und acht Fotos sind das etwa 4,80 € mit einem KI-Tool, einige hundert Euro mit einem Studio und mehrere tausend Euro mit physischem Staging. Der Vergleich hinkt etwas. Ein physischer Home Stager verbessert auch die Besichtigung, nicht nur die Fotos. Doch die erste Aufgabe eines Inserats ist der Klick im Portal. Dort sieht der Käufer zuerst das Foto.

Wann sich physisches Staging trotzdem lohnt

Physisches Staging rechnet sich, wenn Käufer bei der Besichtigung durch einen möblierten Raum gehen und der Preis die Kosten trägt. Das gilt für Premium-Immobilien, Musterwohnungen von Bauträgern und Objekte, deren Grundriss leer schwer zu verstehen ist. In diesen Fällen kombinieren viele Makler beides. Sie stagen die Fotos virtuell, um das Inserat schnell zu starten. Physisch stagen sie danach nur die Objekte, die es zur zweiten Besichtigung schaffen.

Für den Rest des Bestands spricht die Rechnung meist für virtuell. Ein Honorar von 1 % bis 3 % des Preises funktioniert bei wenigen Inseraten im Jahr. Die Fotos aller Inserate im Bestand zu stagen, funktioniert nur mit Kosten pro Foto.

Was Home Staging nicht löst

Home Staging, ob physisch oder virtuell, verbessert, wie eine Immobilie wahrgenommen wird. Es ändert nicht, was die Immobilie ist.

Ein überteuertes Objekt bleibt überteuert, auch mit schönen Möbeln darin. Käufer vergleichen im Portal die Quadratmeterpreise, bevor sie sich die Fotos genau ansehen. Eine laute Straße, ein dunkles Erdgeschoss oder ein fehlender Aufzug kommen bei der Besichtigung trotzdem zur Sprache. Gravierende Mängel wie Feuchtigkeit oder Risse in der Bausubstanz müssen sichtbar sein und offengelegt werden, egal was die Fotos zeigen.

Home Staging wirkt am besten bei einer Immobilie, die richtig bepreist und in ordentlichem Zustand ist, auf Fotos aber schlecht wirkt, weil sie leer oder veraltet ist. Das trifft auf einen großen Teil der Inserate zu. Deshalb sind die Kosten pro Inserat so wichtig.

Quellen

Stageless Team

Geschrieben von Stageless Team

Wir sind ein team von Immobilien-Technologie-Experten mit einer Leidenschaft für KI. Unsere Mission ist es, Maklern zu helfen, schneller zu verkaufen.

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